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Ostschweizerinnen am 1. internationalen Bürgermeisterinnentreffen

Vom 6. bis 8. August 2018 trafen sich rund 75 Bürgermeisterinnen aus Österreich, Deutschland, der Schweiz, Südtirol und Luxemburg in St. Ulrich am Pillersee (Tirol), um sich über kommunalpolitische Herausforderungen und Strategien in den einzelnen Ländern auszutauschen und Lösungen zu entwickeln.

Im Zentrum der Zusammenkunft stand der Blick über die Grenzen hinweg und die Vernetzung der amtierenden Bürgermeisterinnen. Der Montagnachmittag stand ganz im Zeichen des Erfahrungsaustausches. Eigene Projekte wurden vorgestellt, wobei die anderen Kolleginnen ihre Erfahrungen beisteuerten und gemeinsam Problemlösungen diskutiert wurden. Am Dienstag und Mittwoch standen Vorträge und Workshops zur persönlichen Work-Life-Balance auf dem Programm, ebenso zur sozialen Absicherung der in ihrem Amt doch sehr exponierten Gemeindevorsitzenden. Bei Ausflügen rund um den Tagungsort St. Ulrich im Pillertal (Tirol), einem Firmenbesuch und einer Stadtführung in Kitzbühl boten sich vielfältige Gelegenheiten zum Austausch.

Aus dem ganzen deutschsprachigen Europa - aus Österreich, Deutschland, dem Südtirol, Luxemburg und der Schweiz - sind Bürgermeisterinnen und Gemeindepräsidentinnen der Einladung gefolgt und ins Tirol gereist. Vier Ostschweizerinnen, die Gemeindepräsidentinnen aus Degersheim, aus Neckertal, aus Widnau und aus Bühler AR, sowie drei Gemeindepräsidentinnen aus Baselland haben die Schweiz vertreten. Brigitte Lackner, Bürgermeisterin von St. Ulrich am Pillersee und Organisatorin, ist überzeugt, dass die seit 10 Jahren etablierten jährlichen Treffen der Bürgermeisterinnen Österreichs mit der Ausweitung auf die deutschsprachigen Länder Europas eine neue Dimension gewinnen. „Als begeisterte Bürgermeisterin seit mittlerweile acht Jahren ist und war es mir ein Bedürfnis, etwas an die nächste Generation weiterzugeben. Ich habe schon lange die Idee in mir getragen, dass ich bei einer Wiederwahl 2016 als Bürgermeisterin ein europäisches Bürgermeisterinnentreffen auf die Beine stellen möchte. Ich bin glücklich, dass ich diese Idee nun umsetzen konnte."

Für die Teilnehmerinnen war die Tagung - der Blick über den Tellerrand - eine Bereicherung. Und selbstverständlich wurde auch überlegt, wie die Vernetzung der Gemeindevorsteherinnen in der Schweiz gefördert werden könnte. Denn trotz gestiegener Frauenanteile in Legislativen und Stadträten bleibt der Frauenanteil in den Exekutiven der Gemeinden und insbesondere in den Präsidialämtern bescheiden; er stagniert in der Schweiz und in den Nachbarländern bei unter 10 Prozent. Die deutschsprachigen Bürgermeisterinnen und Gemeindepräsidentinnen sind sich einig, dass erhebliche Anstrengungen unternommen werden müssen, mehr Frauen für politische Führungsaufgaben in den Gemeinden zu begeistern. Die Arbeit für und mit Menschen, die vielfältigen Beziehungen, der lebenspraktische Bezug, das Engagement in unterschiedlichsten Fach- und Themenbereichen sowie der Einbezug von Alltagserfahrungen sind Aspekte, die ein Amt in der Gemeindeexekutive für Frauen attraktiv machen.


Von Links: Die Gemeindepräsidentinnen von Degersheim (SG), Bühler (AR), Neckertal (SG) und Widnau (SG)
Von Links: Die Gemeindepräsidentinnen von Degersheim (SG), Bühler (AR), Neckertal (SG) und Widnau (SG)

Datum der Neuigkeit 10. Aug. 2018

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