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Erweiterung Urnen-Gemeinschaftsgrab und Haingrab

Im Rahmen der Friedhof-Neugestaltung vor rund 12 Jahren wurden verschiedene neue Bestattungsangebote entwickelt, um den heute sehr unterschiedlichen Bestattungswünschen gerecht zu werden. Unter anderem wurde der erste liegende Sandstein-Monolith der Künstlerin Ingrid Tekenbroek als Urnen-Gemeinschaftsgrab mit Namensnennung erstellt. In Anwesenheit der Hinterbliebenen wird für die verstorbene Person aus dem Sandstein-Monolith ein Steinquader herausgebrochen, der dann als "Gedenkstein" neben der Urne in den Boden eingelassen wird. Dieses Bestattungsangebot fand grossen Anklang. Schon im März 2013 waren alle Urnenplätze belegt. Und im Herbst 2013 wurde ein zweiter Sandstein-Monolith neben den ersten gesetzt.

Da nun wiederum fast alle Steinquader vom zweiten liegenden Sandstein-Monolith verwendet sind, wurde in Zusammenarbeit mit Ingrid Tekenbroek nach einer geeigneten Weiterführung gesucht. Die Fortsetzung nimmt die bekannte Symbolik auf: Wegschlagen eines individuellen Steins als Zeichen der Trennung, des Schmerzes und der Lücke, die die verstorbene Person hinterlässt. Allerdings wurde eine abgewandelte künstlerische Form gewählt, nämlich stehende Standstein-Kuben: Neben dem eindrücklichen uralten Mammutbaum, einseitig durch Sträucher gefasst, wurde ein geeigneter Standort gefunden. Die Sandstein-Kuben wurden am 24. Juli 2018 versetzt. Nach Abschluss der Gartenbauarbeiten werden rund 360 neue Urnen-Gemeinschaftsgräber zur Verfügung stehen. Die Einweihung des neuen Kubus erfolgt am 1. November 2018, an Allerheiligen.

Stark nachgefragt werden auch die Haingräber bei der südlichen Friedhofsmauer. Dieses Bestattungsangebot erinnert an einen "Friedwald": Die als Hain gepflanzten Bäume und Sträucher sind in den letzten Jahren zu einem schützenden schattigen Dach herangewachsen. In diesem Hain kann der Ort für die Bestattung der Urne frei gewählt und das Grabzeichen individuell gestaltet werden. Um der grossen Nachfrage gerecht zu werden, wurde auch dieses Angebot erweitert und ein neuer Hain angelegt. Heute noch jung, wird er in den nächsten Jahren wieder zu einem grünen Dach heranwachsen, das die Verbindung zur Natur, zur Vergänglichkeit aber auch zum natürlichen Lebenszyklus symbolisiert.


Urnen-Gemeinschaftsgrab und Haingrab
 

Datum der Neuigkeit 25. Juli 2018

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