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Erste Massnahmen gegen Stau an Autobahnanschlüssen im Rheintal

An welchen Autobahnanschlüssen im Gebiet Nordostschweiz des Bundesamts für Strassen ASTRA kommt es regelmässig zu Staubildungen – und was sind mögliche Massnahmen dagegen? Diesen Fragen ging eine Schweiz weite Untersuchung des ASTRA nach. Im Rahmen des Projektes «Anschlussbewirtschaftung» wurden im Jahr 2017 auch alle Nationalstrassenabschnitte im Gebiet der Infrastrukturfiliale Winterthur analysiert. Dabei wurden technische Parameter der jeweiligen Anschlüsse wie auch Informationen der Kantonspolizei und des Nationalstrassenunterhalts berücksichtigt sowie die Staubildungen mittels Videoaufnahmen genauer untersucht. Im Vordergrund standen dabei die Aspekte Verkehrsfluss und -sicherheit.

Basierend auf diesen Ergebnissen hat das ASTRA in einem ersten Schritt konkrete Staubewältigungsmassnahmen für die vier Anschlüsse Au West, Widnau West und Widnau Ost sowie Kriessern Ost auf dem Nationalstrassenabschnitt N13/32 im St. Galler Rheintal erarbeitet. Diese können als schnelle Massnahmen kurzfristig umgesetzt werden, da hierfür keine komplexen Verfahren durchlaufen werden müssen.

Bei den Anschlüsse Au West, Widnau West und Widnau Ost wird der Verzögerungsstreifen verlängert (Pannenstreifenumnutzung PUN). Diese Projekte befinden sich derzeit in der Projektierung und werden gemäss aktueller Planung im Herbst 2018 im Rahmen von Belagsprojekten durchgeführt. Beim Anschluss Kriessern ist eine zweispurige Ausfahrtsrampe (PUN) vorgesehen. Diese Lösung wird zurzeit noch verifiziert und hängt unter anderem mit dem Nachbarprojekt «Zollbrücke» zusammen. Dieses ist ein Drittprojekt, welches in der Verantwortung des Kantons St. Gallen geplant und umgesetzt wird. Eine Umsetzung dieser Massnahme am Autobahnanschluss ist gemäss aktuellem Stand für 2019 geplant. Die Kostenschätzungen für alle vier Projekte gehen von einem Aufwand von rund 1,64 Millionen Franken aus, welche vom ASTRA getragen werden.

Jürg Röthlisberger, Direktor des Bundesamts für Strassen ASTRA, hat die vier Projekte am Montag, 13. August 2018, im Rahmen eines Treffens in Winterthur präsentiert. Dabei stellte er die Ergebnisse der Analyse, die entwickelten Massnahmen sowie den Zeitplan für die Umsetzung vor. An diesem Austausch, der vom St. Galler Nationalrat Thomas Ammann angeregt worden war, nahmen nebst ASTRA-Vertretern die Gemeindepräsidentinnen und -präsidenten der Rheintaler Gemeinden im entsprechenden Autobahnperimeter sowie die Geschäftsleiterin der Region St. Galler Rheintal teil.

Ob mittelfristig zusätzliche Massnahmen zur Verbesserung der Stausituation an den genannten vier Autobahnanschlüssen umgesetzt werden, sollen weiterführende Erhebungen und Analysen zeigen. Allfällige Massnahmen würden dann im Rahmen ordentlicher Unterhaltsprojekte der Nationalstrassen (UPlaNS) geplant sowie umgesetzt und als solche die entsprechenden Verfahren mit öffentlicher Auflage durchlaufen.


Austausch zu den Rheintaler Autobahnanschlüssen
Nationalrat Thomas Ammann, eine Rheintaler Delegation mit einer Gemeindepräsidentin und verschiedenen Gemeindepräsidenten sowie die Geschäftsleiterin der Region St. Galler Rheintal trafen sich in Winterthur mit ASTRA-Direktor Jürg Röthlisberger und weiteren Vertreter des Bundesamts für Strassen ASTRA

Dokument Medienmitteilung_A13_Erste_Massnahmen_gegen_Stau_an_Autobahnanschlussen_im_Rheintal.pdf (pdf, 368.5 kB)


Datum der Neuigkeit 17. Aug. 2018

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