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GR-Verhandlungen - Positiver Steuerabschluss

Die Steuerrechnung 2017 schliesst über alle Steuerarten mit einem Mehrertrag von 13.38 Prozent oder rund 3,7 Mio. Franken ab. Am 1. Januar 2018 wohnten in Widnau 9'480 Personen.

Steuerabrechnung
Der Steuerertrag 2017 liegt über alle Steuerkategorien gerechnet 13.3 Prozent oder 3,7 Millionen Franken über dem Budget. Dieses hervorragende Ergebnis gründet zum grössten Teil in den Einnahmen aus Steuern der Juristischen Personen, wo ein unerwarteter Mehrertrag von rund 80 Prozent oder 2'372'535.25 Franken verzeichnet werden kann. Dies ist Ausdruck, dass die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die lokalen Unternehmen "stimmen" und dass sich die Investitionen der Gemeinde in den Wirtschaftsstandort Widnau und insbesondere in die "Industrie-Brache" der Viscose nun auch auf der steuerlichen Ebene bezahlt machen. Ein höheres Prognoserisiko liegt stets bei der Voraussage der Einnahmen aus den Quellensteuern: Sie entwickeln sich oft, aber nicht zwingend, mit der wirtschaftlichen Entwicklung. Für 2017 liegen sie um 7.8 Prozent oder 183'670.03 Franken über Budget. Bei den Steuererträgen der Natürlichen Personen resultiert ein Mehrertrag von 1.4 Prozent oder 263'577.51 Franken. Dieser Mehrertrag ist unter anderem auch auf eine steuerrechtliche Neuregelung zurückzuführen - auf die Kürzung des sogenannten Pendlerabzuges. Ansonsten deckt sich der Ertrag bei den Steuern der Natürlichen Personen mit den Wachstumsprognosen für das Steuersubstrat (Anzahl Steuerpflichtige/Einkommens- und Vermögenszuwachs), die der Gemeinderat dem Budget 2017 zu Grunde gelegt hat. Einen neuen Höchststand erreichten im 2017 die Grundstückgewinnsteuern: Hier ist gegenüber dem Budget ein Mehrertrag von rund 55 Prozent oder 495'114.85 Franken zu verzeichnen. Dieses Ergebnis ist singulär und zufällig, da bei der Budgetierung jeweils noch nicht bekannt ist, wieviel und welche Grundstücke zu welchem Preis im laufenden Jahr gehandelt werden. Der immer noch rege Liegenschaftenhandel bildet sich auch in den Handänderungssteuern ab, die um rund 27 Prozent oder 270'756.65 Franken über dem Budget liegen. Bei den Grundsteuern wurde das Budget punktgenau erreicht.

Vergleich Budget 2017 mit Veranlagung 31. Dezember 2017:
 BudgetVeranlagungAbweichung Fr.Vergleich %
Juristische Personen2'940'000.005'312'535.252'372'535.25          180.70
Grundstückgewinnsteuern900'000.001'395'114.85495'114.85155.01
Nachsteuern10'000.00305.50-9'694.503.06
Grundsteuern (190.1402)2'120'000.002'120'325.55325.55100.02
Quellensteuern (193.144172'330'000.002'513'670.03183'670.03107.88
Handänderungssteuern (190.1404)1'000'000.001'270'756.65270'756.65127.08
Total9'300'000.0012'612'707.833'312'707.83135.62
     
ZusammenzugBudgetVeranlagungAbweichung Fr.Vergleich %
Steuern natürliche Personen18'600'000.0018'863'577.51263'577.51101.42
Total Nebensteuern9'300'000.0012'612'707.833'312'707.83135.62
Vergütungsz./Abschreibungen nat.-260'000.00-136'971.78123'028.2252.68
Vergütungsz./Abschreibungen Nst.-34'000.00-14'909.8519'090.1543.85
Verzugszinsen nat. Personen80'000.0067'735.61-12'264.3984.67
Verzugszinsen Nebensteuern5'000.002'886.40-2'113.6057.73
Gesamte Steuern27'691'000.0031'395'025.723'704'025.72113.38


Einwohnerstatistik
Per 31. Dezember 2017 wohnten in Widnau 9'480 Personen; vor einem Jahr waren es noch 9'399 Personen. Die Zunahme liegt bei 0.9 % (Vorjahr: 1.2 %). Am Stichtag präsentierte sich die Einwohnerschaft in Widnau wie folgt:
  • Ortsbürger/innen: 2'593 Personen (27.4 %) Vorjahr: 2'584 Personen (27.5 %)
  • Niedergelassene: 4'288 Personen (45.2 %) Vorjahr: 4'199 Personen (44.7 %)
  • Ausländer/innen: 2'599 Personen (27.4 %) Vorjahr: 2'616 Personen (27.8 %)

e-Bike Widnau
In der achten Saison von e-Bike Widnau wurden die 15 e-Bikes, die von der Raiffeisenbank Mittelrheintal und der Gemeinde gesponsert werden, wiederum rege genutzt. Von Anfang April bis Ende Oktober 2017 standen die e-Bikes während 134 Tagen im Einsatz (Vorjahr 149 Tage). In dieser Zeit wurden 22'225 Kilometer (Vorjahr: 24'427 Kilometer) "abpedalt". Das entspricht der Strecke Widnau-Philippinen-Widnau. Die Zahlen zeigen: e-Bike fahren macht Spass! Der Saisonstart 2018 ist für Anfang April geplant. Wir freuen uns schon heute, wenn wieder viele Gruppen und Einzel-reisende e-Bikes für "Blustfahrten" und Ausflüge mieten. Weitere Informationen unter: www.widnau.ch - E-Bike.

Energiespartipp

Auf der Speisekarte
Eine Mahlzeit mit umweltbewusst gewählten Zutaten verursacht wenig klimaschädliche Treibhausgase und schont Ressourcen. Und das schenkt ein, denn Lebensmittel verursachen fast einen Drittel der durch unseren Konsum verursachten Umweltbelastung. So vielseitig wie ein Kochbuch sind auch die Möglichkeiten, darauf Einfluss zu nehmen. Wer die grössten Treiber kennt, kann gezielt die richtigen Entscheide fällen:
  • Bei der Produktion von Fleisch übersteigt die Menge CO2 pro Kilogramm jene von Gemüse und Obst um den Faktor zehn bis hundert.
  • Der Treibstoffverbrauch für den Transport bzw. die Menge CO2 pro Einheit ist bei Importen aus Europa und Übersee auf dem Land- und Seeweg mindestens doppelt und bei Überseeflügen fünfzig Mal so gross wie bei regionalen Produkten.
  • Saisonal und regional produziertes Gemüse und Früchte schneiden am besten ab. Zehn Mal belasteter sind dagegen Lebensmittel aus beheizten Treibhäusern.
Welche Lebensmittel wir kaufen, woher sie kommen und wie sie produziert worden sind, hat also grossen Einfluss auf unsere Umwelt. Zu einer ausgewogenen Ernährung gehören Kohlenhydrate, Eiweisse und Fette. Den optimalen Mix zu finden, dankt uns unser Körper und unsere Umwelt.


e-Bike
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Datum der Neuigkeit 7. Feb. 2018

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