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Energiestadt Widnau


Stärken
der renaturierte Binnenkanal in der Meierenau
Der renaturierte Binnenkanal in der Meierenau
 
 1. Entwicklungsplanung, Raumordnung



  • Die Gemeinde Widnau verfügt über ein langfristig angelegtes Leitbild mit Umweltzielen. Konkrete Massnahmen mit Prioritätensetzung sind in Teilbereichen enthalten. Das Leitbild dient dem Gemeinderat als Arbeitsgrundlage und wird extern kommuniziert.

  • Die Gemeinde Widnau hat ein Baureglement, das gemeinsam mit den anderen 4 Mittelrheintaler Nachbargemeinden erarbeitet wurde und unter anderem Festlegungen enthält zur Nachverdichtung und kompaktem Bauen im Siedlungsraum.

  • MINERGIE bzw. Niedrigenergiehausstandard wird nach Möglichkeit in Bauvorgaben integriert.

  • Die Gemeinde Widnau sorgt für eine umfassende Baukontrolle: 100% der Bauten werden durch die private Kontrolle im Rohbauzustand geprüft, zusätzlich erfolgen Stichproben durch die Gemeinde.

2. Kommunale Bauten und Anlagen


  • Sanierungsentscheidungen in den gemeindeeigenen Gebäuden inkl. Schul- und Sportanlagen werden grundsätzlich zugunsten erneuerbarer Energien und Energieeffizienz gefällt, so z.B. bei der Sanierung des Gemeindehauses.

  • Die Gemeinde verfügt über gut ausgebildete Hauswarte und Unterhaltsverantwortliche, die meisten in diesem Bereich tätigen Mitarbeitenden haben ein Diplom als eidg. Hauswart/in. Die Hauswarte und das Unterhaltsteam sind verpflichtet, die technischen Schulungen der Lieferanten zu besuchen, um den richtigen Umgang mit den technischen Installationen zu lernen und einen energieeffizienten Betrieb sicher zu stellen.

  • Bereits 10% des Wärmebedarfs in den gemeindeeigenen Gebäuden, Schulhäusern und Anlagen wird durch erneuerbare Energien gedeckt, z.B. Solaranlage beim Sportzentrum Aegeten, Wärmerückgewinnung bei der Kunsteisbahn Rheintal, Wärmepumpen bei den Oberstufen-Schulhäusern Gässeli sowie beim Altersheim Augiessen.

  • Die Gemeinde nimmt ihre Vorbildfunktion wahr, indem alle Schul- und gemeindeeigenen Gebäude mit einer Energiebuchhaltung erfasst und ausgewertet werden.

  • Widnau hat den Strommix für die gemeindeeigenen Liegenschaften umgestellt. Knapp 30% des Verbrauchs werden über ein naturemade star zertifiziertes Ökostromprodukt gedeckt.

3. Versorgung, Entsorgung


  • In der Gemeinde Widnau erfolgt bereits heute ein hoher Anteil von Wärmenutzung aus erneuerbaren Energien: 20% aller in den letzten 5 Jahren erstellten Neubauten wurden mit Erdwärmesonden ausgestattet.

  • Die Gemeinde Widnau verfügt über eine energieeffiziente Wasserversorgung (neue Pumpen, effizienter Betrieb und umfassendes Controlling) und Kanalisationsanlagen. Eine Komplettsanierung der ARA Rosenbergsau wurde 2007 abgeschlossen. Dabei wurde der Energieeffizienz hohe Beachtung geschenkt (Erneuerung der meisten Komponenten, Verstromung des Methangasanfalls in der Klärschlammfaulung und Einspeisung "Biostrom" ins Netz).

  • Der Gemeindeentwässerungsplan (GEP) wird konsequent umgesetzt. Auf Gemeindegebiet wird bei Neubauten, Umbauten und Sanierungen das Trennsystem zur Entwässerung zu 100% umgesetzt.

  • Es besteht ein umfassendes, kostendeckendes Abfallkonzept. 100% des Grünguts wird gesammelt und seit 2008 in einer Biogasanlage energetisch verwertet (Rhy Biogas AG, Widnau; Vergasung von Grünabfällen und Einspeisung von Biogas ins Netz der GRAVAG). Sowohl der Werkhof wie die Einwohnerschaft können dort auch individuell jederzeit Grüngut und Gartenabfälle abgeben.
&4. Mobilität


  • Das dichte Fuss- und Radwegnetz der Gemeinde Widnau hat Vorbildcharakter (Fuss- und Radwegnetz). Das Fuss- und Radwegnetz wird seit mehr als 20 Jahren systematisch auf- und ausgebaut und ist Bestandteil des integralen Verkehrskonzepts. Zudem wurden zahlreiche Querungshilfen und bauliche Massnahmen zur Verkehrsberuhigung erstellt und Gefahrenstellen systematisch eliminiert. Sämtliche Einbahnstrassen sind für den Veloverkehr geöffnet.

  • Die Gemeinde Widnau verfügt über eine gute öV-Erschliessung. Seit Anfang 2009 verkehrt zusätzlich ein grenzüberschreitender Bus vom Bahnhof Heerbrugg (CH) zum Bahnhof Dornbirn (A), der auf dem Gemeindegebiet von Widnau bisher nicht mit öV erschlossene Wohnquartiere inkl. zwei Industriegebiete (Rosenbergsau und Viscose) erschliesst. Die Bestrebungen zur kontinuierlichen Verbesserung des öV-Angebots, wie z.B. die Einführung einer zusätzlichen Wendeschlaufe, werden als Daueraufgabe erachtet.

  • Der Gestaltung des öffentlichen Raums und der Hauptverkehrsachsen wird hohe Bedeutung zugemessen. Neue Strassen werden mit Alleen, Bäumen, Rabatten und baulichen Beruhigungsmassnahmen ausgestattet, auch in peripheren Lagen. Wünsche aus der Bevölkerung werden berücksichtigt. Im Bereich der Hauptverkehrsachsen wurden hohe Investitionen vorgenommen. Im Zuge der Planung der Gesamtsanierung der Hauptverkehrsache Bahnhofstrasse/Widnauerstrasse wurde zusammen mit dem Kanton und der Nachbargemeinde Au auf die konsequente Siedlungsorientierung der Strasse sowie die Verkehrsberuhigung und –verstetigung grossen Wert gelegt (Filmportrait).

  • Mit der neuen ebike-Mietstation auf dem Parkplatz Zentrum möchte die Gemeinde Widnau den Umstieg vom Auto auf umweltfreundliche ebikes unterstützen. 24 ebikes stehen für alle Interessierten zur Verfügung. Finanziert wurde die Station von der Gemeinde zusammen mit der Raiffeisenbenk Mittelrheintal ( ebike).

5. Interne Organisation


  • In der verwaltungsinternen Arbeitsgruppe Energiestadt sind Vertreter aller Bereiche engagiert (Gemeinderat, Elektrizitäts- und Wasserversorgung, Kabelfernsehanlage, Werkhof, Bauverwaltung und Liegenschaftsverwaltung, Betriebsleitung Sportzentrum. Die Arbeitsgruppe konstituiert sich auf Grundlage eines Gemeinderatsbeschlusses.

  • Auf Anfang 2009 hat der Gemeinderat im Bauamt eine neue Stelle „Energie/Liegenschaftsmanagement“ geschaffen. Damit werden die personellen Ressourcen bereitgestellt für ein systematisches Unterhaltsmanagement der Gemeindeliegenschaften sowie die Betreuung der kommunalen energiepolitischen Massnahmen und Programme.

  • Es besteht ein gut organisiertes und wirksames Vorschlagswesen, z.B. erfolgte die Installation von Bewegungsmeldern für die Beleuchtung auf Initiative der Hauswarte. Es ist sogar möglich, aufgrund von Vorschlägen eine Prämie zu vergeben.

  • Die Gemeinde Widnau arbeitet aktiv in der Rheintaler Energie-Initiative (RHEI) mit. Sie stellt dafür Personalressourcen zur Verfügung und beteiligt sich am Aktivitätenprogramm der Rheintaler Energieinitiative.

6. Kommunikation, Kooperation


  • Die Gemeinde Widnau pflegt die institutionalisierte Zusammenarbeit und ein intensiver Dialog mit Vereinen, Schulen und Behörden. Es werden Befragungen in der Bevölkerung zur Zufriedenheit mit der Verwaltung durchgeführt und zu konkreten Projekten werden Informationsveranstaltungen angeboten, die immer gut besucht sind. Auch in den Schulen wird das Thema Energie nach Möglichkeit platziert, z.B. im Rahmen von Projektwochen.

  • Die Einführung eines kommunalen Energie-Förderprogramms für Private ist beschlossen und wird seit 2008 umgesetzt. Das Reglement dazu wurde gemeinsam in der Rheintaler Energie-Initiative (RhEI) erarbeitet.

  • Die Gemeinde Widnau pflegt den Kontakt und den Erfahrungsaustausch mit anderen Gemeinden und Organisationen (Verein St. Galler Rheintal, Trägerverein Energiestadt, verschiedene Verbände). Unter anderem besteht ein institutionalisierter Dialog unter den Gemeindepräsident/innen.

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