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Rheintal 4. Klassen

Wir blicken auf eine abwechslungsreiche, spannende Woche zurück, während der das Rheintal und unsere nächste Umgebung auf verschiedenste Weisen beleuchtet und untersucht wurden.

Zum einen durften wir mit dem Besuch des Tratthofs einen typischen Rheintaler Bauernbetrieb kennenlernen. Klassenweise wurden wir von Herrn und Frau Nüesch über den Hof geführt, durften Kühe melken und Kälber streicheln, sahen Melkroboter und Pferdestall und durften sogar ein Ferkel auf den Arm nehmen. Natürlich lernten wir nebst vielen anderen Dingen, wie die Verdauung einer Kuh funktioniert, was sie frisst und wie viel Milch sie pro Tag gibt.

Am Riettag fuhren wir in einer riesigen Kolonne hinaus nach Lustenau, wo Widnau seit 400 Jahren Boden besitzt. Am Rohr hörten wir etwas vom dunklen Kapitel der Geschichte der jüdischen Flüchtlinge und später erfuhren wir Interessantes an vier Stationen im Riet: Die Ornithologen, Jäger, Bauern und die Ortsgemeinde selbst erzählte von ihrer Arbeit in diesem Gebiet. Zum Zmittag wurden von der Ortsgemeinde Würste und Sandwiches sowie ein Glacé spendiert, welches eine willkommene Erfrischung an diesem sonnigen Tag war.

Am Mittwoch war ein Postenlauf im Schulhaus angesagt: Jede Lektion wechselten die Klassen die Räumlichkeiten; sie lernten im Singsaal zwei Rheintaler Lieder kennen, hörten die Geschichte des Steckeborä-Wibli, kamen in Kontakt mit dem urchigen Widnauer Dialekt dank Häbi Markovits, welcher den Kindern viele typische Ausdrücke beibrachte, und sie hörten etwas über ihr Dorf Widnau und über das bis vor Kurzem wichtigste Nahrungsmittel hier im Rheintal, den Ribel. Als Höhepunkt des Tages durften wir alle eine Kostprobe feinsten Ribels abholen, welcher von den Handarbeitslehrpersonen mit viel Liebe und Sorgfalt auf den Tisch gezaubert wurde.

Donnerstag war unser Energie-Tag, denn Widnau trägt stolz den Namen „Energie-Stadt“! Im Klassenverband wurden verschiedene Kapitel zum Thema Energie erarbeitet und im eigens dafür hergerichteten Energie-Zimmer durften diverse Experimente ausprobiert werden. Als Überraschung kam ein besonderer Gast vorbei: Globi mit einem zweistündigen Programm, welches alle 100 SchülerInnen in der Turnhalle miterleben durften. Unter Mithilfe der Schulkinder zeigten uns Globi und seine Helfer auf der Bühne spannende Experimente rund ums Thema Energie.

Auf der Höhenweg-Wanderung vom Bernecker Littenbach nach Rebstein erlebten wir die Schönheit unseres Tals in vollen Zügen. Der Holzskulpturen-Wegabschnitt weckte unsere Neugier für Kunst und bei der Forsthütte Balgachs brätelten wir Würste und spielten ausgiebig im Wald. Aus der Höhe liess sich das Rheintal aus einem neuen Blickwinkel sehen und ganz nebenbei betätigten wir uns dabei auch sportlich.

In Bewegung waren wir auch, als wir mit dem Velo die Grenzen unseres Dorfes abfuhren. Mit Karte und Schreibzeug bewaffnet radelten wir vom Rheinvorland über die Aegeten bis zum Nefenfeld und wieder zurück, was jedem Kind einen Eindruck davon gab, wie gross Widnau eigentlich ist und wer seine Nachbarsdörfer sind.

Zufrieden und mit vielen Eindrücken und Lernerfahrungen im Gepäck dürfen wir ehrlich sagen: Diese Woche war mehr als gelungen und bleibt uns sicher in bester Erinnerung!


 

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