GR-Verhandlungen - Umgestaltung Recycling-Sammelstelle Hutmacher

Die Sammelstelle im Hutmacher wird mit Unterflurcontainern ausgerüstet, eingezäunt und videoüberwacht, um illegales Deponieren von Abfall zu unterbinden.

Zur Verbesserung der Entsorgungsmöglichkeiten und zur Lärmreduktion für die Anwoh­ner/innen und Nachbarn ist vorgesehen, die stark frequentierte Sammel- und Recyclingstelle im Hutmacher beim Werkhof umzubauen. Statt einzelner Container für Altglas, Alu/Weissblech, gebrauchte Textilien und Behältern für die Entsorgung von leeren Batterien sowie Altöl wird eine kompakte Anlage mit Unterflursystemen erstellt. Diese macht die Entsorgung künftig bequemer und einfacher. Der Umbau der Sam­melstelle ist für den Monat Mai vorgesehen.

Leider wird bei der öffentlichen Sammelstelle im Hutmacher all zu oft auch illegal Haushaltsabfall entsorgt oder Altmaterial einfach zwischen den Containern deponiert. Ebenso werden die publizierten Öffnungszeiten nicht eingehalten. Um dies in Zukunft zu unterbinden, wird die Sammelstelle mit dem Umbau auch eingezäunt und mit einer automatischen Tür-Schliessung versehen. Zudem werden die rechtlichen und tech­nischen Voraussetzungen geschaffen, die Sammelstelle Hutmacher bzw. das Werk­hof-Areal falls nötig mit Videokamera zu überwachen. Dieses ist gemäss Reglement über die Gemeindepolizei der Gemeinde Widnau zulässig. Das Areal, das überwacht wird, wird in einer Allgemeinverfügung definiert. Das diesbezügliche Auflageverfahren für die Videoüberwachung beim Werkhof Hutmacher findet in den nächsten Tagen statt. Sollten nach dem Umbau das illegale Deponieren nicht aufhören, kann die Video­überwachung in Betrieb genommen und die Nutzer, die die Regeln nicht ein­halten, zur Rechenschaft gezogen werden. Dem Gemeinderat ist es ein Anliegen, dass mit öffentlichem Eigentum respektvoll umgegangen wird – dies gilt auch für die Recycling-Sammelstelle.


Arbeitsvergebungen
Der Gemeinderat hat folgende Aufträge erteilt:


Bauabrechnungen
Der Gemeinderat hat folgende Bauabrechnungen genehmigt:

 

Energie-Spartipp

Mein und Dein
Antike Marktplätze und die heutigen Internetplattformen haben eines gemeinsam: Sie sind ein Ort, um Anbieterinnen und Kunden von Waren und Dienstleistungen zusammenzuführen. Dabei ist das Leihen, Mieten, Teilen und Tauschen vielfach lukrativer als kaufen und besitzen, auch für die Umwelt.

Alltägliche Beispiele:

  • Ein Rasenmäher steht bis zum Ende seiner Nutzungsdauer zu 99 Prozent unge­nutzt in irgendeinem Geräteschuppen herum; und die gesamte Nutzungsdauer einer Bohrmaschine beträgt im Schnitt nur elf Minuten. Da ist es doch eine kluge Idee, diese Geräte mit Nachbarn, mit Freunden oder via soziale Netzwerke zu teilen.
  • Digitale Musik- und Filmdateien ersetzen CDs und DVDs nach dem Motto: «Ich will nicht die DVD, ich will den Film, der darauf ist. Ich will keine CD, ich will die Musik, die sie spielt.»
  • Digitale Auktionshäuser ermöglichen, mit ein paar Klicks nicht mehr benötigte, aber noch gebrauchstüchtige Dinge an Interessierte weiterzugeben.
  • Auch beim Thema Mobilität wird die Idee «gebrauchen statt besitzen» grossge­schrieben: Heute ist es möglich, vom Auto über das E-Bike bis zum Boot alles zu mieten – oft auch stundenweise.

Je mehr Ressourcen die Produktion eines Gegenstands benötigt, desto positiver ist die Ökobilanz beim Ausleihen, (Ver-)Mieten, Teilen und Tauschen.

 


Sammelstelle
 

Datum der Neuigkeit 24. März 2021
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Gedruckt am 28.10.2021 19:31:27